Viel Sonne, weniger Radler

Viel Sonne, weniger Radler

»Besseres Wetter für eine Radsportveranstaltung gibt es nicht«, resümierte der Vorsitzende des RSC, Friedhelm Görge, anlässlich der Siegerehrung.
Der RSC hatte am Sonntag die 21. Grünberger Radtourenfahrt (RTF), den 12. Radmarathon und die 17. Country-Tourenfahrt (CTF) ausgerichtet.

Trotzdem sei die geringe Teilnehmerzahl mit weniger als 300 Radsportlern ein kleiner Wermutstropfen, habe man doch schon ob der positiven
Gegebenheiten mit mehr gerechnet. Bei den RTF wurden Strecken über 155, 112, 76 und 43 Kilometer, bei der CTF über 75 (1450 Höhenmeter),
51 (860) und 31 (540) Kilometer angeboten; diese wie auch der »Marathon« mit 220 Kilometern führten über landschaftlich reizvolle Strecken.

Insgesamt gingen 165 Starter im RTF-Bereich, 85 Starter im CTF-Bereich sowie 29 Marathonfahrer von der Theo-Koch-Schule aus auf die Strecken.
Der RSC freute sich über eine 100-Euro-Spende, die Bürgermeister Frank Ide namens der Stadt Grünberg überreichte; man hatte bei
»Grünberg auf der Rolle 2018« die teilnehmerstärkste Gruppe gestellt. 200 Euro spendete der ehemalige Vorsitzende Klaus Bellinger für die
Förderung der Vereinsarbeit. Da man schon seit einigen Jahren keine Pokale für die Erstplatzierten ausgibt, wurde als Spende ein Tandem-Kinderfahrrad
für die Kita Reinhardshain an Susanne Gerdewitz übergeben. Für die Verpflegung der Teilnehmer an den Strecken und im Start- und Zielbereich
sorgten viele ehrenamtliche Helfer.

Bei der Vereinswertung landete in der RTF-Wertung der RV Klein-Linden mit zwölf Teilnehmern auf dem ersten Platz;
gleichzeitig konnten die Klein-Lindener auch den Wanderpokal des Magistrats der Stadt Grünberg für die insgesamt stärkste Gruppe mit nach Hause nehmen,
da sie diesen zum dritten Mal gewonnen hatten.
Auf den zweiten Platz kam mit 10 Teilnehmern der RV Gambach, vor dem RV Ober-Mörlen (8) und Schwalbe Aßlar (6). Bei der CTF-Wertung landete
Ober-Mörlen mit vier Teilnehmern vor Lollar und Klein-Linden auf dem ersten Platz. Die Erstplatzierten erhielten zusätzlich zur Siegerurkunde je ein Fässchen Bier.


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